100 Jahre Sprenger Söhne AG: Wie ein Neftenbacher Dorforiginal eine Zimmerei mit dem Namen seiner Frau gründet und wie sein Enkel ein ganzes Jahrhundert später einfach nicht mit Bauen aufhören kann...

 

Die Firmengeschichte beginnt mit dem mutigen Schritt von Emil Sprenger, der 1922, in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit, eine kleine Zimmerei eröffnet, die auf seine Frau Pauline lautet. «Schaffe, schaffe, Ziit isch Geld!», tönt es gerne aus dem Mund des Neftenbacher Dorforiginals.

Das Geschäftsmodell in den Anfängen der Firma lautet: Vom Baumstamm bis zum fertigen Holzgebäude. Es bleibt bis ganz zum Ende des 20. Jahrhunderts und somit bis zum Rückbau des Sägewerks das richtige Modell.

Ungleiche Brüder und ein tragischer Autounfall


Die Söhne Emil junior und Paul, die zweite Sprenger-Generation in der Firma, arbeiten nicht minder hart als ihre Eltern. Und obwohl die beiden Brüder das Heu selten auf der gleichen Bühne haben, gedeiht das Zimmerei- und Sägerei-Unternehmen unter ihnen prächtig.

Als sein Vater Emil 1974 bei einem tragischen Autounfall stirbt, übernimmt der erst 27-jährige Edwin das Zepter. Unter seiner innovativen Führung entwickelt sich die Sprenger Söhne AG zur Spezialistin für Klimaholzhäuser und zieht zur Jahrtausendwende ins benachbarte Oberohringen (Gemeinde Seuzach).

Aus einer Firma werden bald drei. 2012 geht die mitarbeiterstarke Sprenger Söhne Holzbau AG (später auch die Holzhandel AG) in die Verantwortung der langjährigen Kaderleute Andreas Vögele und Hans Brunner über. Die Sprenger Söhne AG als Generalunternehmung

bleibt in Familienbesitz.

Fast 1000 Wohnungen gebaut

«Das Bauen ist ein bisschen eine Sucht, mit der ich kaum aufhören kann», gesteht der mittlerweile 75-jährige Edwin Sprenger. Er war in den vergangenen Jahrzehnten am Bau von nahezu tausend Wohneinheiten im Grossraum Winterthur beteiligt.


Edles Buch und digitales Flipbook

All dies und noch viel mehr ist nachzulesen im druckfrischen Jubiläumsbuch der Sprenger Söhne AG. Mit 100 Seiten Fakten, Geschichten und Bildern aus 100 Jahren ist es sowohl Firmen- als auch Familienchronik. Neben dem Buch als edlem Klassiker mit einer limitierten Auflage von 350 Exemplaren gibt es auch eine digitale Version: ein Flipbook, in dem alle Interessierten online blättern können. Erstellt wurden beide Produkte durch «Firmenchronik Schweiz», dem spezialisierten Anbieter für Chroniken in der Deutschschweiz.